Freie Demokraten Leipzig

Unerhörte Kinderwünsche: Diskriminiert die sächsische Förderung für Kinderwunschtherapien queere Menschen?

Der Wunsch nach einem eigenen Kind darf in einer modernen Gesellschaft keine Frage der sexuellen Orientierung sein. Doch während die Reproduktionsmedizin große Fortschritte macht, scheint die politische Realität in Sachsen hinterherzuhinken: Laut Queer.de fördert der Freistaat Sachsen weiterhin exklusiv für heterosexuelle Paare und schließt queere Lebensentwürfe sowie Single-Frauen von staatlichen Zuschüssen aus. Gemeinsam mit Michael Kauch, dem Bundesvorsitzenden der Liberalen Schwulen, Lesben, Bi, Trans und Queer (LiSL), analysieren wir an diesem Abend die aktuelle rechtliche Lage zur Förderung von Kinderwunschbehandlungen und beleuchten, ob und warum Sachsen im Vergleich zu anderen Bundesländern ein Sonderfall ist. Im Zentrum der Diskussion steht dabei die entscheidende Frage: Welche konkreten politischen und rechtlichen Möglichkeiten gibt es, um diese Diskriminierung endlich aufzuheben und eine faire Unterstützung für alle Familienformen durchzusetzen? Wir laden Sie ein, die Defizite der sächsischen Förderrichtlinie kritisch zu hinterfragen und gemeinsam mit uns Wege zu einer liberalen und toleranten Familienpolitik zu diskutieren.

Es handelt sich um eine Kooperation der FDP Leipzig und der LiSL Mitteldeutschland

Dienstag, 14. Juli 2026, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

a&o Hostel Leipzig
Brandenburger Straße 2
04103 Leipzig

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