FDP Leipzig fordert Gebührenverzicht der Stadt bei Car-Sharing-Stellplätzen

Die FDP Leipzig begrüßt das Urteil des Verwaltungsgerichts hinsichtlich der Gebührenhöhe für Car-Sharing-Stellplätze in Leipzig und fordert die Stadt auf, im Sinne der Verkehrswende noch darüber hinauszugehen und am besten ganz auf die Erhebung von Gebühren für Car-Sharing-Stellplätze verzichten. Es sei im Interesse der Stadt und der Bürgerinnen und Bürger, die Zahl entsprechender Stellplätze auszuweiten.

Hierzu erklärt der Kreisvorsitzende Dr. Alexander Gunkel: „Car Sharing ist ein bedeutender und noch immer unterschätzter Baustein in der Verkehrsentwicklung. Angebote wie die von TeilAuto ermöglichen es gerade Menschen in urbanen Ballungsgebieten wie Leipzig, ohne eigenes Auto auszukommen. Dadurch steigt der Anreiz, im Alltag klimafreundliche Verkehrsmittel wie den ÖPNV, Fernverkehr oder auch das Fahrrad zu nutzen und nur bei Bedarf auf den motorisierten Individualverkehr zurückzugreifen. Daher sollten wir Car-Sharing fördern und beispielsweise bei den Kosten für Stellplätze entlasten. Es ist ganz in unserem Sinne, eine Verkehrswende nicht durch Zwang und Verbote, sondern durch die Schaffung von Mobilitätsoptionen voranzutreiben.”

Die Leipziger Liberalen fordern schon länger, die Rahmenbedingungen für Car Sharing zu verbessern und beispielsweise das Parken überall dort für Car-Sharing-Fahrzeuge kostenlos zu erlauben, wo Anwohnerparken erlaubt ist. Um Anreize zu klimafreundlicher Mobilität zu schaffen, fordert die FDP Leipzig im Bereich des Anwohnerparkens neben der Gebührenfreiheit für das Parken von Car-Sharing-Fahrzeugen auch gebührenfreie Anwohner-Parkausweise für Besitzer von E-Autos. Die Gebühren für sonstige Nutzer sollen hingegen auf 50,–€ angehoben werden.